Kos – die griechische Sonneninsel

Im Oktober 2018 verschlug es uns auf die griechischen Inseln, besser gesagt nach Kos. Der Start in den Urlaub begann schon nicht sonderlich gut.

Nur ein paar Tage bevor es los ging, herrschte im Mittelmeer-Raum ein so genannter Medicane. Für alle die sich fragen, was das ist: es ist ein Wirbelsturm. Tagelang habe ich das Wetter beobachtet- wir hatten aber Glück und dieser Kelch ist an uns vorüber gezogen… dachte ich zumindest. Die Ausläufer des Sturms haben unsere Flugroute beeinflusst und wir durften in Düsseldorf nicht starten und saßen eine geschlagene Stunde auf dem Rollfeld.

Safety First ist ja immer das höchste Gebot aber was ist mit Hunger First? 😂 durch die Stunde Verspätung haben wir leider das Abendessen verpasst und es gab nur noch olle belegte Brötchen. Das hat meine Laune nicht gerade gehoben. Also nichts wie ab zur Rezeption und wir haben erstmal Gyros Pita bestellt 😂😂 so gut hat mir das noch nie geschmeckt.

Am nächsten Morgen sah die Welt schon wieder anders aus und wir konnten das Hotel „Kouros Palace“ erstmal erkunden. Eine ausführliche Bewertung habe ich mal verlinkt. Eins vorab: ich hatte schon im Vorfeld Berichte gelesen, dass 5 Sterne sehr hoch gegriffen wären…normalerweise gebe uch nicht zu viel auf die Leute, die nur am Meckern sind… aber die hatten Recht 😑

Die Liege war extra reserviert … für Katzen 🤣
Unsere kleine Freundin 😍 manche finden die Katzen ja nervig aber ich liebe das ja (ja ja ich weiß, von wegen Krankheiten bla bla)
Unser Strand – wir lagen in der ersten und somit auch letzten Reihe…breiter war der Strand nicht 😂

Ganz untätig waren wir auch nicht 😉 wir haben eine Inseltour gemacht, waren im Hamam, hatten einen Tagesausflug nach Bodrum gemacht und sind zur Nachbarinsel Nysiros gefahren. Wirklich empfehlenswert war nur Nysiros und die Inselrundfahrt.

Hamam

Das hatten wir über unseren Reiseveranstalter gebucht: ehrlich gesagt war es ein Reinfall. Massenabfertigung ohne Ende und überhaupt nicht entspannend… das Geld kann man wirklich besser investieren …

Inselrundfahrt

Auch den Ausflug hatten wir über den Reiseveranstalter gebucht. Mit deutscher Reiseleitung ging es gegen halb 9 morgens los. Kiki (unsere Reiseleitung) ist vor 15 Jahren nach Kos ausgewandert und ich habe noch jemanden erlebt, der seinen Job mit so viel Hingabe erledigt. Wirklich Top!!

An diesem Brunnen haben sich früher die Jungs und Mädels getroffen (heute heißt das Tinder 😉) und der Sage nach müssen die Männer einen kräftigen Schluck vom frischen Quellwasser trinken (macht wohl unheimlich potent) und die Frauen dürfen mal wieder mehr schuften und müssen 7 mal um den Brunnen rennen und aus jedem der Löwenköpfe trinken…angeblich wird man davon schwanger 🤣
Hier waren wir im Westen der Insel (Im so genannten Ziegenkopf). Wenn wir nochmal nach Kos fahren, dann würden wir hier hin kommen. Kristallklares Wasser und wenig Touristen
Das obligatorische Katzenfoto darf natürlich nicht fehlen 😉
Ich kann auch andere Tiere als Katzen fotografieren 😂

Bodrum

Den Tag fasst ein Wort ganz gut zusammen: „warten“. Zunächst haben wir auf das Boot in Richtung Bodrum gewartet (1 Stunde), dann standen wir wieder eine Stunde in der prallen Sonne und warteten auf die Einreise in die Türkei (Wir könnten ja Flüchtlinge sein, die sich in der Türkei breit machen wollen 😂). Durch die massive Verspätung hat die „Zeit zur freien Verfügung “ gerade noch so für was zu essen gereicht weil dann ging es wieder zurück um was zu tun? Richtig – um zu warten, auf Kos wieder in die EU einzureisen (wir könnten ja mittlerweile Flüchtlinge geworden sein 😲).

Wir konnten zwar einige gute Fotos machen dennoch hat es sich für uns nicht wirklich gelohnt – außer dass wir jetzt behaupten können, in einem Urlaub waren wir auf 2 Kontinenten.

Nysiros

Und last but not least haben wir eine Bootstour zur Nachbar-Vulkan-Insel Nysiros (die Schreibweise ist für mich leicht zu merken; fast so wie Gyros 😂😂)

Mit dem Schiff ging es zunächst über das recht ruhige Meer. Dann sind wir mit einem Bus über Serpentinen zum eigentlichen Vulkan geschaukelt. Ein Junge von ca. 12 Jahren hat es nicht sonderlich gut vertragen. Ich sah schon, wie er die Backen voll hatte mit … naja ihr wisst schon was. Und da Mama nicht schnell genug war ist er ca. 30 Sekunden später förmlich explodiert 🤢

An sich war der Ausflug echt interessant – den konnte man übers Hotel buchen.

Was kann ich abschließend sagen? An sich war es ein erholsamer Urlaub aber ich denke, wir werden erstmal nicht wieder kommen.

Bis bald

Nadine ❤

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