Off to: Bali 2016 – Mit Emirates auf Wolke 7

Fortsetzungen sind ja in der Regel nie so gut wie das Original. Daher bin ich auch mit ein wenig gemischten Gefühlen in den Flieger gestiegen. Der erste Urlaub auf Bali 2013 war unübertrefflich, daher würde es dieses Jahr schwer werden, dies zu wiederholen.

Wie dem auch sei: Gestartet ist der Urlaub wirklich 1A (trotz einer Stunde Verspätung am Düsseldorfer Flughafen). Ich hatte auch schon viel von Emirates gehört aber wenn man nicht selber drin gesessen hat und den Service erlebt hat, kann man es nicht nachvollziehen. Es ist wirklich eine TOP Airline.

Woran kann man dies festmachen? Für mich sind es die Details, die etwas Alltägliches zu etwas besonderem macht. Mein Handgepäck war vollgestopft mit Sachen zum Frischmachen – war gar nicht nötig, da man nach dem Start und vor der Landung Erfrischungstücher bekommen hat (teilweise sogar echte Frottee-Handtücher). Auch die Beinfreiheit ist nicht zu verachten. Ok zugegeben für mich mit meinen 1,70 m ist der Sitzplatz in jeder Airline ausreichend. Aber für große Menschen wie z. B. für meinen Freund Peter ist es mit 1,94 m nicht sonderlich angenehm 15 h eingequetscht zu sitzen. Aber selbst er hatte noch Platz zwischen Knie und Vordermann.

Das Menü konnte sich auch sehen lassen – wer da nicht satt wird, dem ist nicht mehr zu helfen  😉  Auf der Strecke zwischen Dubai und Bali hatte ich dann nochmal besonders Glück. Das von mir präferierte Hähnchen war leider aus. Die Stewardess wollte mir die Alternative (ich glaub es war irgendwas mit Rind) schmackhaft machen, was mir aber überhaupt nicht zusagte. Eigentlich hatte ich auch gar keinen Hunger mehr, daher war es mir auch egal. Aber die Stewardesse war darauf bedacht, das kein Passagier in ihrem Gebiet unzufrieden ist. Also habe ich den Lachs aus der Business Class bekommen und hinterher noch eine heiße Schokolade und 2 riesen Schokoriegel – als Wiedergutmachung. Eigentlich hätte ich ihr was schenken sollen, weil ich so penetrant auf das Hähnchen bestanden hatte  ;-).

Von beiden Flügen habe ich ehrlich gesagt außer dem Essen nicht viel mitbekommen (wir sollten ab jetzt immer nur noch nachts fliegen 😉 – selbst die Diskussion meiner arabischen Sitzplatzklauerin neben mir habe ich nicht mitbekommen. (Eine ca. 16 Jahre alte Dubaierin (oder wie heißen die Einwohner von Dubai??) hatte sich vor Abflug in Düsseldorf schon auf MEINEN Fensterplatz gesetzt. Ich wollte keine Diskussion anfangen und so war es für mich ok, mich erstmal auf den mittleren Platz zu setzen. Mir war eh klar, dass ich bald schlafen würde. Nachdem ich das erste Mal weggedöst war, meinte meine Kopftuchtragende Nachbarin, dass sie mit ihrem gesamten Gepäck raus muss…. Großzügigerweise durfte ich dann auf meinen Platz aufrutschen.

Hinterher hatte mir Peter erzählt, wie sie nach ca. 2 h wieder kam und sich wieder auf „ihren“ Platz setzen wollte. Da ich tief und fest am schlafen war, wollte Peter mich nicht wecken; er kam aber auch nicht an unsere Tickets dran, da ich diese im Rucksack zwischen meinen Beinen hatte. Aber eine stolze Araberin gibt ja nicht direkt Ruhe also wurde erstmal die Stewardess her zitiert. Nach einem Blick auf ihr Ticket musste sie leider einsehen, dass der Gangplatz ihr eigentlicher Platz war. He he .

So sieht man nach 6,5 h Stunden Flug aus ;-)
So sieht man nach 6,5 h Stunden Flug aus 😉 Im Hintergrund ist unser A380 zu sehen und mein Arbeitgeber 😉

Und noch ein kleiner Tipp für Umsteiger in Dubai: Der Flughafen ist wirklich verdammt groß. Wir hatten eigentlich 2 h Aufenthalt bevor es weiter nach Bali ging. Durch die Stunde Verspätung sowie die Warteschleifen über Dubai hatten wir nur noch eine Stunde Zeit zum Umsteigen und die brauchten wir auch tatsächlich. Wir mussten gefühlt einmal durch den kompletten Flughafen und eigentlich hätten wir auch sofort wieder in den Bus (der uns zum Flugzeug gebracht hat) steigen aber einen Toilettengang sowie ein bisschen frischmachen habe ich mir dann doch gegönnt. Bei den ganzen „This is  the last call for passenger XY“, die dann ca. 10 Mal kamen, konnte einmal 5 Minuten Frischmachen ja nicht sonderlich schlimm sein. Außerdem hätten die bestimmt nicht gewollt, dass ein Unglück im Flieger passiert (die erste halbe Stunde darf man ja immer noch nicht aufs Klo gehen ;-))

Ich könnte euch jetzt noch das Bordentertainment Programm anpreisen – aber sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückstrecke habe ich nur insgesamt 3 Filme geschaut (X-Men Apokalypse, Findet Dorie und Aristocats – die hatten sogar eine eigene Disney Kategorie :-)) . Aber an sich war für jeden was dabei.

Bis zum nächsten Mal. Keep traveling

Nadine ♥

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