Bali 2016 – Kulturprogramm im Schnelldurchlauf

Bali hat mich nun endlich wieder. Nach gefühlt 24 Stunden Flugzeit (zugegeben ich hab ¾ des Fluges verschlafen) und einer viel zu teuren Taxifahrt kamen wir endlich in unserem ersten Hotel an. Die asiatische Freundlichkeit schlug uns sofort entgegen. Alle Angestellte des Bali Reef Resorts  waren super freundlich und stets darauf bedacht, dass alles unserer vollsten Zufriedenheit läuft. So muss das sein!

Das Hotel war wirklich schön: klein und schnuckelig, sehr sauber, das Essen war eine Wucht, alle total freundlich und hilfsbereit. Der einzige Wehmutstropfen war der Wassersport, der bei Flut (ja, hier herrscht Ebbe und Flut wie an der Nordsee) direkt vor dem Strandabschnitt durchgeführt wurde. Dadurch roch die Luft leider dauerhaft nach Benzin und auch die Lautstärke war etwas störend. Aber zum Akklimatisieren war es genau richtig.

Der Pool-Bereich vom Bali Reef Hotel
Der Pool-Bereich vom Bali Reef Hotel

Nach nur einem Tag holte uns schon unser Guide Yoga ab  und wir fuhren mit ihm (und seinem Bruder, der an dem Tag zufällig frei hatte) quer über die Insel. Er hat uns in wirklich nahezu perfektem Deutsch alles Mögliche zu Land und Leuten erklärt. Etwas peinlich war für uns, dass er die deutsche Grammatik besser erklären konnte als wir. Klar, wir lernen Deutsch ab Kindesbeinen an und eher intuitiv und nicht die Regeln, die dahinter stehen. Man fühlt es im Bauch, ob es „richtig“ oder „falsch“ ist. Yoga konnte uns erklären, warum es heißt „ich gehe in DIE Schule“ aber „ich sitze in DER Schule“.  Hatte ich erwähnt, dass es uns äußerst peinlich war? 😉

Nach vielen Tempeln und Reisfeldern kamen wir in Ubud an, unserem zweiten Stopp auf der Insel. Das Puri Sunia Hotel  war wirklich luxuriös.

Unsere Schlafstätte im Puri Sunia Hotel in Ubud
Unsere Schlafstätte im Puri Sunia Hotel in Ubud

Das Zimmer war wirklich klasse…allerdings nur, bis das Licht ausging und man schlafen wollte. Durch die unmittelbare Lage mitten im Dschungel war es nachts unheimlich laut. Wer meint, dass eine Hauptstraße laut ist, hat noch nie mit einem Gecko in einem Zimmer geschlafen. Unser Hausgecko Jorge  hat sich nachts die Seele aus dem Leib geschrien, die Grillen draußen waren ebenfalls nicht leise und da die Sonne bereits um 6 Uhr auf gegangen war, trällerten die Vögel morgens schon extrem früh von den Palmen.

Und ich muss sagen, dass das Personal nicht sonderlich flexibel war. Die Zeiten für das Shuttle in die Stadt zum Beispiel waren nicht unbedingt zu Zeiten, die einem entgegen kamen. Wobei für mich viel „schlimmer“ war das Frühstück. Es war wirklich luxeriös und wahrscheinlich liegt es eher an mir, dass ich es als nicht so sonderlich toll empfunden habe…  Man hatte 5 Menüs zur Auswahl, bei denen man innerhalb der Menüs sich nach Themen sortiert das Essen aussuchen konnte. Wichtig war der Punkt „innerhalb der Menüs“; leider war es nicht möglich, die Vorspeise von Menü eins mit der Hauptspeise von Menü 3 zu kombinieren. Und wenn man zum Frühstück nicht unbedingt Reis mag, war man in diesem Hotel wirklich fehl am Platz. Mir blieben dann nur die Wahl zwischen Continental (was ich auch nicht sonderlich gern esse) und American…

Also ich persönlich würde das Hotel nicht weiter empfehlen, besonders bei dem Preis hatte ich einfach mehr erwartet.

 

Natürlich hatten wir auch die ganzen  Standard-Programm-Punkte  „abgearbeitet“:

  • Barong-Dance (ich oute mich hier jetzt mal als Kunst- und Kulturbanause… in meinen Augen eine überteuerte Touristenabzocke. Ist zwar traditionell, aber könnte für mich auch nur 15 Minuten andauern anstatt 1 h…)
  • Batur Vulkan Krater (der heilige Berg)
Der heiligste Berg Balis - hierauf sind alle Tempel ausgerichtet
Der heiligste Berg Balis – hierauf sind alle Tempel ausgerichtet

 

  • Tirta Empul Tempel (heilige Quellen-Tempel) – dies war für mich einer der schönsten Tempel… es gibt ja auch nur 1.000 Stück, die man sich ansehen kann 😉
  • traditioneller Markt
  • Reisterrassen
Ein typisches Bild von Bali - Reisfeld nach dem Regen
Ein typisches Bild von Bali – Reisfeld nach dem Regen
  • Affenwald in Ubud

Dies ist nur eins von vielen Tierfotos – ich muss zugeben, ich habe für Tiere eine klitzekleine Schwäche 😉

  • Tanah lot Tempel
Mit einer der bekanntesten Tempel auf Bali - Tanah Lot Tempel
Mit einer der bekanntesten Tempel auf Bali – Tanah Lot Tempel
  • Last but not least der wohl bekannteste Tempel: Ulun Danu Tempel (der ist auf den meisten Postkarten drauf)
Der wohl bekannteste Tempel Ulun Danu auf Bali
Der wohl bekannteste Tempel Ulun Danu auf Bali

Jetzt geht zum Schiff… 7 Nächte auf einem Luxus-Katamaran … oder doch nicht? Ihr dürft gespannt sein 😉

Bis bald

Nadine ♥

2 Gedanken zu „Bali 2016 – Kulturprogramm im Schnelldurchlauf“

  1. Hallo liebe Nadine !

    Wunderschön zu sehen …. der Bericht hat uns sehr gut gefallen, Urlaub ist doch was soooo schönes !!

    Liebe Grüße Doris

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