Bist du Ziege oder Kaninchen?

Die Frage erscheint im ersten Moment seltsam. Sinn macht die Frage nur, wenn man von den Kanaren kommt… mit dieser relativ simplen Frage finden Bewohner der kanarische Inseln heraus, von welcher der 7 Inseln man stammt… gut, also die Frage klärt nur, ob man von Fuerteventura (Ziege) oder Lanzarote (Kaninchen) ist . .. die anderen „Haupttiere“ weiß ich jetzt ad hoc leider nicht 😉

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Palermo (Italien) SUP Erfahrungen bzw. Scheitern ;)

Jeder der was auf sich hält, nutzt heutzutage Abkürzungen, um eine Aktivität, eine Sache oder sonstwas in ein Mäntelchen der Coolheit zu stecken. So auch AIDA. SUP steht hierbei für Stand up Paddeling – also stehend auf einem Surfbrett durch seichtes Gewässer paddeln 😉

Eigentlich hätte es mir eine Warnung sein müssen, als wir einen gefühlt 20 seitigen Fragebogen über unseren gesundheitlichen Zustand beantworten mussten. Auch die Ausschlusserklärung war sehr… sagen wir mal … nicht gerade beruhigend. Jedes dritte Wort hatte was mit Tod, Ableben, schwerste Verletzungen oder dass meine Erben AIDA nach meinem Ableben nicht verklagen zu tun. Im Nachgang hätte ich es einfach nicht lesen sollen. Aber nun war das Kind in den Brunnen gefallen oder in meinem Fall ins Wasser 🙂

Aber alles auf Anfang. Mit dem Bus ging es früh morgens in Richtung der Bucht, von woaus wir in unser feucht fröhliches Abenteuer starteten. Ich war der Ansicht, dass ich hätte das Kleingedruckte komplett gelesen (wir erinnern uns: der Tod wartet quasi schon auf mich ;)) allerdings ist es mir komplett durchgegangen, dass wir unsere Ausrüstung selber die 5.000 Stufen runter tragen müssen… ok es waren vielleicht nur 150 aber bei 30 Grad im Schatten und 20 kg Ausrüstung kam es einem wie 5.000 Stufen vor. Wobei mein größter Aufreger war: die Schnorchler mussten nichts runter tragen, wir haben das mit übernommen. Was sind wir nur für tolle Menschen. 😀

Nachdem wir schweißgebadet unten angekommen waren, gab es eine kurze Einführung. Mit jeder Silbe der Erklärung wurde mein mulmiges Gefühl stärker. Da wir eine große Gruppe waren, mussten wir uns aufteilen. Gerne überließ ich den Anderen erstmal den Vortritt. Dafür kam mir die Ehre zuteil, unseren Guide mit Öl einzureiben. Ja richtig: mit ÖL. Etwas seltsam vor meinem Freund einen anderen Kerl einzuölen. Aber andersrum wäre es wahrscheinlich noch seltsamer gewesen.

Ca. 1 Stunde hatten wir jetzt Zeit, um an den Klippen vorbei zu schnorcheln. Irgendwie ist Wasser doch nicht so mein Ding; zumindest die Bewohner konnten das anscheinend merken. Ich wurde nämlich gebissen. Von einem Fisch. Ja, jetzt nicht lachen, aber es war wirklich ein Fisch. Zumindest sagte das die Einheimische, die mein Schreien gehört hatte.

Und dann ging es rauf aufs Brett. Wie zu erwarten stellte es sich als einzige Katastrophe heraus. Es machte es auch nicht besser, dass der Guide mich als seinen neuen Liebling auserkoren hatte und es sich zum Ziel gesetzt hat, dass ich mich endlich hinstelle. Das permanente “Nadine du musst das so machen “ , “Nadine, guck mal so geht das” , “Nadiiiiiine”…. irgendwann, den Tränen vor Verzweiflung nahe, ist mir dann der Kragen geplatzt. Was mir ein empörtes “Nadine, was bist du denn jetzt so” einbrachte. Ich würde jetzt gerne einen Augenrollensmiley einfügen nur das ist leider nicht möglich 😀

Jedenfalls kannte man jetzt überall meinen Namen, weshalb ich an allen nachfolgenden Tagen überall an Bord mit Namen angesprochen wurde. 😉

Ende vom Lied, um das Thema SUP final abzuschließen war: ich hab mich einfach drauf gesetzt und bin so mitgepaddelt – ich bin schließlich der zahlende Kunde und der bestimmt ja bekanntlicherweise was gemacht wird. Und mein Muskelkater am nächsten Tag war eher ein Muskeltiger als ein Kater 😉

Bis bald

Nadine

Mallorca 2015 "Stopover" vor dem eigentlichen Urlaub

Mallorca als „17. Bundesland“ ist ja bekannterweise eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Aber auch viele Kreuzfahrtschiffe haben sich als Startpunkt Mallorca ausgesucht, um von hieraus den gesamten Mittelmeer-Raum zu bereisen (oder auch weitere Ziele wie z. B. die Karibik – das hatte ich beispielsweise im Oktober / November 2014 gemacht.. auch sehr empfehlenswert).
Da mir persönlich 10 Tage Urlaub zu wenig war, hatte ich meinen Freund überredet, schon 3 Tage eher anzureisen. 🙂  Über Air bnb hatten wir uns eine Unterkunft bei einer polnischen Familie
organisiert. Das war zugegeben meine erste Erfahrung mit dieser Vermittlungsplattform. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht so sicher, wie toll ich das letztendlich fand. Es liegt wahrscheinlich einfach an der persönlichen Erwartungshaltung, die man an seine Unterkunft stellt: die Einen sind wahrscheinlich schon zufrieden, wenn fließendes Wasser vorhanden ist, andere (so wie ich ;)) sind etwas verwöhnter bezüglich des Komforts. Man sollte sich im Klaren darüber sein, was man will und wie viel man dafür ausgeben will.
Aber zurück zu unserem “Schätzchen” : Die Wohnung war sauber und super zentral gelegen, das war definitiv ein Pluspunkt. Für mich persönlich total doof war die Tatsache, dass wir uns mit 2 anderen Paaren 2 Badezimmer teilen mussten. Es liegt wahrscheinlich an
mir, aber ich persönlich lege Wert auf ein eigenes Badezimmer.
Und was ich auch gelernt habe: das Thema Klimaanlage ist nicht zu verachten. Wir haben 3 wirklich heiße Tage erwischt und da wir eine wirklich mega zentrale Lage hatten (sprich Hauptstraße direkt vor dem Fenster ), waren die Nächte nicht wirklich erholsam. Aber dafür
hatten wir ja noch die Kreuzfahrt vor uns und ich habe mich seltenst so auf eine Klimaanlage gefreut wie zu diesem Zeitpunkt.
Was natürlich auf keinen Fall fehlen darf (Achtung Touri-Alarm) ist die Fahrt mit einem Hop-on-Hop-off Bus. Zugegeben, Palma ist nicht gerade die Stadt, wo man zwingend auf den Bus angewiesen ist, aber man sieht doch ein paar ganz nette Fleckchen.
Grinsekatzen on Tour
Ausblick auf Palma
Vielseitige Landschaft
Palma Kathedrale bei Nacht (das Bild entstand jedoch schon von Bord der AIDA)
Wirklich empfehlenswert ist die Fahrt mit der Bimmelbahn nach Soller. Erste Hürde war das Finden des richtigen Bahnhofs. Hört sich vielleicht seltsam an, aber man sollte sich echt rechtzeitig auf die Suche machen. Wir hatten echt Glück und haben es gerade so noch
geschafft. Wer näheres über den „Roten Blitz“ erfahren möchte, dem kann ich nur den Beitrag von „Mallorca Experten“ ans Herz legen.
Transfer zum Strand für die Lauffaulen
Roter Blitz – oder einfach nur die „Bimmelbahn“ 🙂
In einer historischen Bahn ging es Richtung Norden. Landschaftlich war quasi alles dabei:
Städte, weite Felder, Olivenbäume, Berge… wirklich schön.
Wir haben uns allerdings nur die einfache Fahrt gebucht… Kosten lagen bei ungefähr 20 Eur pro Person und war auch nicht
wirklich ein Schnäppchen. Den letzen Rest bis zum Strand hätte noch mal 5 Eur mehr gekostet…aber das sind wir dann gelaufen. Das war auch sehr schön und als wir nach knapp 1 h ankamen (gut, wir haben uns etwas verlaufen :-D).
Am Strand angekommen mussten wir uns erstmal etwas stärken und wie geht das besser als mit Tapas und einer gekühlten Sangria Cava. Gut, etwas betrunken waren wir nach der Pause schon aber was solls, es ist ja schließlich Urlaub. Zurück sind wir mit den Überlandbussen gefahren. Das Bussystem ist wirklich hervorragend und preislich unschlagbar: für ungefähr 3 EUR pro Person ging es zurück nach Palma.
Strand von Soller
Die letzte Nacht in unserem Domizil war überraschend gut: es hatte die Nacht geregnet und die Luft ist dadurch merklich abgekühlt. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, nicht in seiner
„eigenen Suppe“ aufzuwachen *lach*
Jetzt heißt es erstmal “Schiff ahoi” !
Bis bald
Eure Nadine

AIDA Mittelmeertour 2015 Welcome aboard AIDAblu

Kreuzfahrten boomen immer mehr. Auch ich zähle mich zu den begeisterten Kreuzfahrtfahrern, allerdings gehöre ich nicht zu denjenigen, die ALLE ihre Urlaube auf dem Schiff verbringen. Grundsätzlich empfinde ich eine Kreuzfahrt als angenehmes Reisemittel, um in kürzester Zeit (in der Regel 10-14 Tage) möglichst viele Ziele zu entdecken. AIDA Mittelmeertour 2015 Welcome aboard AIDAblu weiterlesen

Off to Dubai – Nach Hause mit kleinem Zwischenstopp oder: Regen in der Wüste

Es geht wieder in Richtung Heimat – aber noch haben wir 4 Nächte in Dubai vor uns. Der Rückflug bis Dubai (ca. 9 h Flugzeit) war etwas strapaziös. Wir sind um 7 Uhr morgens Ortszeit im Hotel angekommen. Das Zimmer war natürlich noch nicht fertig also haben wir noch etwas in der Lobby „gechillt“, wie es die Jugend von heute so schön sagt. Off to Dubai – Nach Hause mit kleinem Zwischenstopp oder: Regen in der Wüste weiterlesen

Katamaran Cruise und andere Katastrophen

Mit dem Schreiben dieses Artikels habe ich mich wirklich schwer getan. Ich bin mir heute noch nicht wirklich sicher, was ich von unserem 7-tägigen Schiffs-Turn halten soll. Aber alles von Anfang an.

Voller Vorfreude ging es für uns von Ubud aus mit dem Taxi gen Süden zur Anlegestelle des Boots. Eigentlich hätte uns der Hafen schon eine kleine Warnung sein sollen. Katamaran Cruise und andere Katastrophen weiterlesen